Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren. Haben Sie Ihre Aktivierungs E-Mail übersehen?

Oktober 17, 2021, 01:14:55 Vormittag

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge

Radio aktuell

Loading..

Hörerzahl: Loading...

Loading...

Aktueller Künstler

Shoutbox

 

Caspar

2021 Mar 29 20:44:13
Da es ja jetzt doch schon täglich mehr Leute sind die unser Angebot hören wollen, gibt es jetzt hier auch wieder die Möglichkeit mit uns Kontakt auf zu nehmen.  8)
Mitglieder
Statistiken
  • Beiträge insgesamt: 1
  • Themen insgesamt: 1
  • Heute online: 6
  • Am meisten online: 13
  • (September 22, 2021, 08:28:15 Vormittag)
Benutzer Online
Mitglieder: 0
Gäste: 5
Gesamt: 5

Seiten: [1]


Den Namen Mono Inc. lassen sich vier Hamburger einfallen, die in ähnlicher Besetzung, jedoch unter anderem Banner einige erfolgreiche Jahre hinter sich haben. Nachdem sich der ehemalige Sänger aber aus dem Staub gemacht hat, stehen den anderen zunächst große Fragezeichen ins Gesicht geschrieben. Die Zukunft erscheint mehr als ungewiss. Der Entschluss, weiterhin gemeinsam Musik zu machen, steht jedoch fest.

 


So beginnen sie mit den Auditions für einen neuen Frontmann. Als sich aber weit und breit kein Sänger finden lässt, der den Vorstellungen von Carl Fornia (Gitarre), Martin Engler (Drums, Programming) und Mikey Mono (Bass) gerecht wird, freunden sich die drei nach und nach mit dem Gedanken an, Mikey, der bisher nur für die Backing Vocals zuständig war, als Fulltime-Sänger hinters Mikro zu stellen. Also begibt Mikey sich in die Hände von insgesamt drei Gesangslehrern und lernt in Windeseile, wie er seine Stimmbänder am besten einsetzen kann.

Kaum ein Jahr später melden sie sich auch schon wieder in der Musikszene zurück und präsentieren mit Manuel Antoni einen neuen Bassisten. Mikey will sich fortan ganz auf den Gesang konzentrieren, muss sich aber zunächst mit dem Drängen des Labels herumschlagen, das der Band deutsche Texte aufschwatzen will. Die lässt sich davon aber nicht beirren und zieht ihr Ding durch. Mit ihrer Debüt-Scheibe "Head Under Water" schwimmen Mono Inc. zwar noch etwas zu sehr im Fahrtwasser von Secret Discovery, HIM oder The Cassandra Complex, jedoch zeigt sich schon hier das Potenzial, das in dem Quartett steckt.

Ihre Qualitäten demonstrieren sie auf der Tour mit Tanzwut, die der Veröffentlichung des Albums Ende September vorausgeht. Deren Gitarrist Patrick zeigt sich vom Sound der Band derart angetan, dass er zu "The Hole" einen recht elektronischen Remix abliefert. Dieser ist auf der Ende November 2006 erscheinenden Single "Somberland" zu hören. Dazu drehen Mono Inc. auf einem alten Truppenübungsplatz bei Berlin ein Video.

 


mehr auf laut.de lesen


 

Share on Facebook!
0 Kommentare

Saltatio Mortis, der Totentanz. Wer sich solch einen Namen aussucht und sich auch des entsprechenden historischen Hintergrundes bewusst ist, der bringt eine Vorliebe fürs Mittelalter mit. So ist es auch bei den sieben Spielleuten von Saltatio Mortis.

Aus der Umgebung von Mannheim stammend, fangen die Herren an, sich auf Mittelaltermärkten die Gunst der Zuhörer zu erspielen. Doch nicht nur mit Musik ziehen sie das Volk auf ihre Seite, sondern auch mit jeder Menge Unterhaltung, wie es sich für Spielmänner des Mittelalters eben gehört. Der Form halber geben sich die Sieben auch noch witzige Namen, die hin und wieder aber ins Grenzdebile abdriften.

An den Instrumenten stehen Alea der Bescheidene (Gesang, Sackpfeifen, Schalmeien), Dominor der Filigrane (Sackpfeifen, Schalmeien, Pommern, Binjou, Programming), Die Fackel (Sackpfeifen, Schalmeien, Mandola, Harfe, Keyboards), Falk Irmenfried von Hasen-Mümmelstein (Sackpfeifen, Schalmeien, indisches Wui, Conferenzen), Ungemach der Missgestimmte (Sackpfeifen, Schalmeien, Percussion, Gitarre), Lasterbalk der Lästerliche (Davul, Trommeln, Percussion, Pauken, Programming) und Thoron Trommelfeuer (Darabuka, Trommeln, Percussion).

2000 gehts ins Studio, um den Akustik-Rocker "Tavernakel - Marktmusik des Mittelalters" aufzunehmen und im folgenden Jahr zu veröffentlichen. Die meisten Lieder sind instrumental, nur bei wenigen glänzt Alea mit Gesang. Die CD releasen sie selbstständig, den Vertrieb übernimmt SPV.

Da es in den winterlichen Monaten nicht gerade angenehm ist, im Freien zu spielen, muss es auch in beheizten Räumen möglich sein: Zu diesem Zweck probiert der Siebener die heimische Steckdose aus, und siehe da: "Das Zweite Gesicht" vermischt die Klänge der modernen E-Gitarre mit den Tönen des Mittelalters. Zwar sind sie mit dieser Mischung bei weitem nicht allein, sondern haben mit Subway To Sally, In Extremo, oder Tanzwut Konkurrenz, doch das Ergebnis klingt ordentlich.



mehr auf laut.de lesen


 

Share on Facebook!
1 Comment

Von In Extremo nur als Band zu sprechen, wird dieser Truppe in keiner Weise gerecht. Erstens sind sie viel mehr als nur ein paar Typen, die zusammen Musik machen, und zweitens bieten sie live nicht nur das übliche Entertainment-Programm.

 

Eigentlich müsste die Geschichte von In Extremo irgendwo im achten Jahrhundert beginnen, so alt ist nämlich der älteste Text, den die Herren vertonen, der jüngste floss irgendwann im 15. aus unbekannter Feder. Die Band wird 1996 in einem Berliner Studio geboren, nachdem die Idee dazu schon lange in den Köpfen der Mitstreiter existiert. Diese hören auf Namen wie Das letzte Einhorn (Gesang, Harfe und Zyster), Dr. Pymonte (Dudelsack, Harfe, Schalmeien, Flöten), Flex der Biegsame (Dudelsack, Schalmeien, Flöten), Yellow Pfeiffer (Dudelsack, Schalmeien, Nyckelharpa), St. Sebastian (Gitarre), Der Morgenstern (Schlagzeug, Percussion, "Kettledrum") und Die Lutter (Bass, Drumscheid). Alle Mitglieder haben schon in anderen Bands Erfahrungen gesammelt und sind teilweise auch schon mit Corvus Corax auf verschiedenen Mittelaltermärkten durch die Gegend gezogen.

In Extremo ist nun der Versuch, mittelalterliche Musik mit modernem Rock zu koppeln. Zwar sind die ersten beiden Scheiben "In Extremo" und "Hameln" noch rein akustisch, doch auch das neue Label Vielklang meldet Ansprüche an und so wird gleich nach der Produktion von "Hameln", "Weckt Die Toten" eingespielt. Dass sie im selben Jahr gleich noch die Live-Scheibe "Die Verrückten Sind In Der Stadt" aufnehmen, ist eigentlich nur durch totale Selbstaufgabe zu erreichen.

Um den mittelalterlichen Wurzeln anständig Rechnung zu tragen, kleidet man sich auch dementsprechend, wobei die Band die Klamotten, ebenso wie die mittelalterlichen Instrumente, selbst anfertigt. Wie es zu solchen Zeiten üblich ist, kann jeder der Herren mehrere Instrumente spielen und auch Feuer schlucken bzw. spucken. Ähnliche Gimmicks sind fester Bestandteil eines jeden Konzertes. Solch eine Einlage führt dann auch dazu, dass sich Das Letzte Einhorn im März '98 den Hals verkohlt und die Befürchtungen groß sind, damit sei das Ende der Band eingeleitet. Doch alles wendet sich zum Guten und wenig später kommt "Verehrt Und Angespien" heraus.

Mit Metal Blade findet sich auch in den USA ein Vertrieb und auf dem Dynamo in Eindhoven spielen sie vor knapp 10.000 Leuten. Zahlreiche Gigs auf Festivals, Mittelaltermärkten und auch in Clubs folgen in ganz Europa. Ob's am Stress oder an etwas anderem liegt, weiß man nicht, auf jeden Fall erkrankt Thomas der Münzer schwer und muss sich, vorerst ersatzweise, durch St. Sebastian vertreten lassen, damit die Tour mit Theatre Of Tragedy und Goethes Erben beendet werden kann.


mehr lesen auf Laut.de


 


Share on Facebook!
0 Kommentare
Seiten: [1]